Radschnellverbindungen

 

Mit der Realisierung von Radschnellverbindungen wird die Nutzung des Fahrrads auch bei längeren Strecken immer attraktiver. Durch großzügige Ausgestaltung auf der Strecke und an den Kreuzungen sind sie meist zügiger befahrbar als herkömmliche Radwege und locken insbesondere in verkehrsreichen Ballungsräumen mehr Menschen, darunter vor allem die Pendler, auf das Fahrrad. Radschnellverbindungen tragen somit zur Lösung der großen, verkehrsbedingten Probleme unserer Zeit bei, bewirken Minderungen in der Schadstoff- und Feinstaubbelastung und helfen bei der Staureduzierung.

 

VIA unterstützt viele Städte und Regionen in Deutschland dabei, Radschnellverbindungen mit ihren positiven Wirkungen zu planen und umzusetzen.

 

Forschungsprojekt zu Einsatzbereichen und Entwurfselementen von Radschnellverbindungen

Für die Bundesanstalt für Straßenwesen führen VIA und die PTV Group wurde ein Forschungsprojekt durchgeführt, in dem das Verfahren zur Potenzial- und Nutzen-Kosten-Betrachtung sowie die typischen Entwurfselemente für Radschnellverbindungen betrachtet werden. Die Ergebnisse wurden 2019 veröffentlicht.

 

Ausgewählte Projekte zum Thema Radschnellverbindungen:

  • Kreis Siegen-Wittgenstein (2021): Machbarkeitsstudie Radschnellweg Kreuztal – Siegen (in Kooperation mit Planersocietät)
  • Stadt Köln: Machbarkeitsstudie von Radschnellverbindungen (in Kooperation mit Planersocietät)
  • Landeshauptstadt München (2019): Machbarkeitsstudie radialer Radschnellverbindungen zwischen München - Starnberg, München - Markt Schwaben und München - Oberhachingen (in Kooperation mit Planersocietät)
  • Landeshauptstadt Stuttgart (2018): Machbarkeitsstudie von Radschnellverbindungen (in Kooperation mit brenner Bernard)
  • Baden-Württemberg (2016): Potenzialuntersuchung für Radschnellverbindungen  (in Kooperation mit brenner Bernard): Einen ersten bedeutsamen Meilenstein stellt die Veröffentlichung der Qualitätsstandards und Musterlösungen für das Land Baden-Württemberg dar. Diese stehen auf dem Informationsportal zur Radverkehrsförderung zum Download zur Verfügung.
  • Filstal : Machbarkeitsstudie für eine Radschnellverbindung im Filstal
  • Region Ravensburg / Weingarten: Machbarkeitsstudie für eine Radschnellverbindung im Verdichtungsraum Ravensburg/Weingarten - Friedrichshafen (in Kooperation mit brenner Bernard)
  • Großraum Nürnberg: Machbarkeitsstudie für Radschnellverbindungen im Großraum Nürnberg (in Kooperation mit Planersocietät und DTP)
  • Region Braunschweig (2016):Klimaschutzteilkonzept: Regionale e-Radschnellwege (in Kooperation mit Planersocietät)
  • Zweckverband Großraum Braunschweig (2016): Machbarkeitsstudie für eine Radschnellverbindung zwischen Braunschweig und Wolfsburg (in Kooperation mit Planersocietät und TCI Röhling)
  • Landeshauptstadt Düsseldorf (2017): Vertiefende Machbarkeitsstudie/Vorplanung nach HOAI für den Radschnellweg Süd in Düsseldorf (in Kooperation mit Schüßler Plan)
  • Regionalverband Frankfurt (2014): Machbarkeitsstudie für eine Radschnellverbindung zwischen Frankfurt und Darmstadt (in Kooperation mit Planersocietät)
  • Regionalverband Ruhr (RVR) (2012): Machbarkeitsstudie für den Radschnellweg Ruhr (in Kooperation mit Planersocietät, DTP und orange edge)
  • Landeshauptstadt Düsseldorf und Stadt Köln (2013): Wettbewerbsbeiträge für Radschnellverbindungen in Düsseldorf und Köln im landesweiten Planungswettbewerb

 

Aktivitäten in der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV):

Peter Gwiasda und Lena Helmes wirken derzeit an der Fortschreibung der „Hinweise zu Einsatz und Gestaltung von Radschnellverbindungen“ im Arbeitskreis 2.5.4 der FGSV mit.

 

Ihre Ansprechpartnerin bei VIA: Lena Helmes