Bedarfsorientierter ÖPNV


In dünn besiedelten Gebieten im ländlichen Raum, in schwierigen suburbanen Siedlungsstrukturen oder zu Schwachlastzeiten stößt der klassische Linienbusverkehr an seine Grenzen. Anruf-Sammel-Taxen, Taxi- und Rufbusse, On-Demand-Angebote oder fahrplanunabhängige Verkehrsangebote sind geeignete Lösungen, um hier eine Grundmobilität zu gewährleisten.

Beispiele:

  • Gemeinde Rommerskirchen (Rheinkreis Neuss): Entwicklung und Umsetzung eines innerörtlichen On-Demand-Angebots mit Taxibussen
  • Kreis Euskirchen: Konzeptionelle Grundidee zur Zusammenführung von TaxiBus und AST-Verkehren
  • Stadt Overath: AST-Verkehr - Konzept, Fahrplan, betriebliche Umsetzung, Öffentlichkeitsarbeit und laufende Betreuung der Stadtverwaltung; 2000 - 2008
  • Rheinisch-Bergischer Kreis: Überführung des AST-Verkehrs Overath in ein Taxibusangebot - konzeptionielle Begleitung des Aufgabenträgers; 2008
  • Stadtwerke Brühl: Planerische Betreuung und Weiterentwicklung des AST-Verkehrs; 2000ff
  • Stadt Wermelskirchen / Rheinisch-Bergischer Kreis: Taxibusangebot (2005)

Im Rahmen des vom BMBF geförderten Vorhabens "aufdemland.mobil" wurden unter Forschungsbegleitung von VIA verschiedene TaxiBus-Systeme in den Kreisen Minden-Lübbecke und Herford eingerichtet.

Bedarfsorientierte ÖPNV-Angebote zählen heute zu den Standardbausteinen lokaler und regionaler Nahverkehrskonzepte.
 

Taxibusse wie hier im Nettersheimer Ortsteil Zingsheim bilden eine wichtige Grundlage der Daseinsvorsorge im Kreis Euskirchen