12.12.2013

Fahrradstadt Isny im Allgäu

Mit 25% Radverkehrsanteil wies Isny bereits zu Beginn des von VIA bearbeiteten Projekts „Radverkehrskonzept für die Stadt Isny“ eine hervorragende Ausgangsposition auf. Darauf aufbauend wollten die Verantwortlichen der Stadt den Radverkehr weiter stärken und fördern. Eine zielgruppenorientierte Radverkehrsplanung sollte der Schwerpunkt zur Förderung des Radverkehrs werden. Hierzu gehören gezielte Projekte für einzelne Nutzergruppen, wie z.B. Schüler oder Alltagsradfahrer. Im Rahmen eines Leitbildprozesses wurden in zwei Arbeitskreisen acht Leitprojekte zusammen mit den engagierten Akteuren definiert. Diese legen teilweise einen Schwerpunkt auf infrastrukturelle Maßnahmen, teilweise auf Service und Information oder rücken Kommunikation und Tourismus in den Vordergrund. Hauptziele für infrastrukturelle Maßnahmen waren insbesondere die Ertüchtigung des Schulwegenetzes, das auch von unsicheren Radfahrern genutzt werden soll, sowie die Optimierung des Radnetzes entlang von Hauptverkehrsstraßen für den Alltagsradfahrer. Im Rahmen der Arbeitskreise zu den Themen Service, Information, Kommunikation und Tourismus wurden u.a. Projekte wie „Winterdienst für den Radverkehr“ oder „Mit dem Rad zur Arbeit“ angeregt. Das Radverkehrskonzept dient als Richtschnur für die Radverkehrsförderung in den kommenden Jahren. Die Zusammenarbeit aller Akteure hat sich bewährt und wird fortgeführt: Der Gemeinderat in Isny hat 179.000 € im ersten und 70.000 € im zweiten Jahr in ihren Haushaltsplan zur Umsetzung des Konzepts, insbesondere der vorgeschlagenen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Schulwegnetz sowie zur Sicherung des Radverkehrs auf innerörtlichen Hauptverkehrsstraßen, eingestellt. Für eine Stadt mit rund 13.000 Einwohnern ist dies ein äußerst beeindruckendes Engagement für die Förderung des Radverkehrs. Der Kurzbericht kann <link http: www.isny.de servlet pb show external-link-new-window external link in new>hier abgerufen werden.

Fußgängerzone der Stadt Isny (Foto VIA eG)